Zum ersten Mal fand am Samstag der Ausbildungstag des Abschnitts Allentsteig in Scheideldorf statt.

 

Dieser Abschnittsausblidungstag ist gewissermaßen der Nachfolger der Unterabschnittsübungen mit Inspektion und soll dank seiner komprimierten Form einen effektiveren Ablauf sicherstellen.

Jedes Jahr soll von nun an ein anderer Unterabschnitt Austragungsort sein. Da der Unterabschnitt 1 in diesem Jahr schon mit der Ausrichtung der Abschnittsfunkübung betraut ist, sollte der Abschnittsausbildungstag im UA2 durchgeführt werden. Hier erklärte sich die FF Scheideldorf bereit, die Organisation zu übernehmen und ihre Räumlichkeiten zu Verfügung zu stellen.

 

Im Vorfeld wurden den Unterabschnitten Zeitfenster zugewiesen, in denen sie die entsprechenden Stationen besuchen sollten.

Unterabschnitt: Feuerwehren: Uhrzeit:
UA1 Allentsteig Allentsteig, Bernschlag, Thaua 08:00-10:00
UA2 Göpfritz1 Göpfritz, Merkenbrechts, Scheideldorf, Weinpolz 10:00-12:00
UA3 Göpfritz2 Almosen, Breintenfeld, Kichberg, Schönfeld 13:00-15:00
UA4 Schwarzenau Großhaselbach, Echsenbach, Stögersbach, Schwarzenau 15:00-17:00
UA5 Pölla Altpölla, Franzen, Neupölla, Schmerbach, Wegscheid 17:00-19:00

 

Als erste Station stand "Atemschutz" am Programm. 1-2 Trupps der jeweiligen Feuerwehr mussten sich mit schwerem Atemschutz ausrüsten.
Beim ersten Teil dieser Station erklärte Abschnitssachbearbeiter für Atemschutz Ronny Kuschal die neueste Lehrmeinung zur Türöffnung mit der Feuerwehraxt, was die jeweiligen Trupps auch gleich durchführen durften. Danach wurde die Wand- und die Tauchertechnik erklärt und beübt, mit der verrauchte Räume systematisch durchsucht werden können.

 

Zweiter Part beim Atemschutz war die Wärmebildkamera die jeder Trupp von ABI Christian Hübl erklärt bekam. Anschließend galt es in einem vernebelten Raum eine Menschenrettung durchzuführen, um das systematische Suchen mit der Wärmebildkamera zu üben.

 

 

 

Zweite Station befasste sich mit dem Löschangriff. Unter der Aufsicht von Abschnittssachbearbeiter für Fahrzeuge und Geräte Alois Schneider galt es aus dem aufgestauten Bach mit der Tragkraftspritze anzusaugen bzw. vom Tanklöschfahrzeug eine Zubringleitung bis zu Verteiler zu legen und des weiteren einen Löschangriff mit einem B-Rohr oder 2 C-Rohren vorzunehmen. Auch diese Station wurde von allen Feuerwehren gemeistert.

 

 

Die dritte Station "Schadstoff" befand sich am Firmengelände des Transportunternehmens Pollak. Hier sollte mit einfachen Mitteln, die jede Wehr zu Verfügung hat der austretende Treibstoff eines Tanklecks aufgefangen werden. Eine kurze Unterweisung gab es durch Bezirkssachbearbeiter Alexander Schrenk und OBI Markus Bichl. Danach wurde zuerst die Einsatzstelle abgesichert, der Brandschutz aufgebaut und dann mit verzurrten Saugschläuchen und einer Plane eine Wanne gebaut, mit der problemlos auch größere Mengen Flüssigkeit aufgefangen und vom Eindringen in das Erdreich abgehalten werden können.

 

 

Zusätzlich zu den praktischen Tätigkeiten wurde natürlich auch noch die ordnungsgemäße Führung der Feuerwehr-Unterlagen wie Kassabuch,... kontrolliert.

 

Abschließend bedankte sich BR Sigi Ganser und auch die anwesenden Bürgermeistern bei den Feuerwehren. Aufgrund des reibungslosen Ablaufs und des positiven Feedbacks wird der Ausbildungstag vermutlich auch im nächsten Jahr seine Fortsetzung finden.

Darüber und über viele weitere Feuerwehrthemen wurde nach einer abschließenden Stärkung noch munter diskutiert.