14 Kameraden waren der Einladung des Kommandos gefolgt und trafen sich um 19:00 Uhr im Feuerwehrhaus, um sich mit der persönlichen Schutzausrüstung vorzubereiten.

 

Nach der Begrüßung durch den Kommandanten wurde vor dem Feuerwehrhaus von ihm noch einmal die neue elektrische Seilwinde erklärt. Die Seilwinde mit einer Zugkraft von 5,4 Tonnen und 35m Seil wurde von den Erlösen der letzten beiden Feuerwehrfeste angeschafft und vor dem Sommer montiert.

 

Da vor ein paar Wochen bereits eine einführende Übung stattgefunden hatte, wollte man nun das bereits erlernte Wissen festigen und weiter vertiefen. Aus diesem Grund wurde auch auf der alten Straße in Richtung Thaua ein Übungsszenario vorbereitet, bei dem es galt, einen von der Straße abgekommenen PKW zu bergen.

 

Nach dem Erkunden der Lage gab BI Jürgen Kaburek den Entwicklugnsbefehl, ließ die Unfallstelle absichern sowie auch ausleuchte und die bereits vor der Abfahrt eingeteilte Mannschaft begann mit ihren Aufgaben.

 

Da sich auch eine "eingeklemmte Person" im Fahrzeug befand, musste die verklemmte Tür mit dem hydraulischen Rettungssatz geöffnet werden und die Puppe aus dem Fahrzeug gebracht werden. Im Anschluss wurde das LFA-B in Position gebracht, um das Fahrzeug aus dem Graben zu ziehen. Nachdem alle Kameraden den Gefahrenbereich verlassen hatten und das Seil mit Unterlegsplatten vor dem Scheuern am Erdboden geschützt war, konnte das Fahrzeug mühelos aus dem Graben gezogen werden.

 

Abschließend wurde der PKW auf die Abschleppachse verladen und ins Feuerwehrhaus zurückgekehrt und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.

Nach einer kurzen Besprechung dieser umfassenden Übung, bei der zahlreiche Aspekte von Einsätzen auf Verkehrsflächen beübt wurden, lud das Kommando noch zu einer kleinen Stärkung bei der noch eine Weile über die Eindrücke geplaudert wurde.