Am Samstag wurde die diesjährige Unterabschnittsübung des Unterabschnitts Göpfritz 1 in Weinpolz abgehalten. Die örtliche Feuerwehr hatte sich dafür einiges einfallen lassen.

 

Für die Freiwillige Feuerwehr Scheideldorf gab es zusammen mit den Wehren Weinpolz, Göpfritz und Merkenbrechts zwei von einander unabhängige Einsätze zu bewältigen.

In der alten Agra-Halle gab es einen simulierten Brandeinsatz, bei dem aus dem verrauchten Brandraum eine Menschenrettung durchzuführen war. Diese Aufgabe wurde nacheinander von mehreren Atemschutz-Trupps durchgeführt. Von der FF Scheideldorf war der Atemschutztrupp "Hartner" mit FT René, EVM Martin und OFM Christoph Hartner eingesetzt. Die Löschleitung für das Vorgehen im Brandraum wurde durch eine Relais-Leitung von den Feuerwehren Weinpolz und Merkenbrechts gespeist.

Der zweite Einsatzort war die Straße Richtung Georgenberg in Höhe des Güterwegs Hintaus-Ost. Ein Fahrzeug war in den Straßengraben gefahren und ein ein Holzwagen und einige Baumstämme darauf gestürzt. Zu retten gab es zwei eingeklemmte Fahrzeuginsaßen und eine Person, auf die Baumstamm gefallen war.

Die FF Scheideldorf, die zuerst an diesem Einsatzort eintraf begann nach der Lageerkundung durch den Kommandanten OBI Hermann Kampf mit dem Absichern der Unfallstelle. Danach wurden die Baumstämme beiseite geschafft und die erste Person befreit. Die Versorgung des Verletzten wurde von der Mannschaft des Roten Kreuz Allentsteig übernommen. Auch bei der Bergung von Fahrer und Beifahrer gab es gute Zusammenarbeiten zwischen den Feuerwehren und den Rettungssanitätern.

Gemäß den Anordnungen des Einsatzleiters befreite der Scheideldorfer Rettungstrupp den Fahrer mittels Hydraulischen Rettungssatz. Doppelter Brandschutz war zuvor schon mit Feuerlöscher und UHPS aufgebaut worden. Mit der Rettung des Beifahrers wurde die ebenfalls bereits eingetroffene Feuerwehr Göpfritz betraut.

 

Nach Erfüllung der Aufgabenstellung wurde im Feuerwehrhaus der FF Weinpolz eine Nachbesprechung durchgeführt. ABI Ganser und Bürgermeister Mautner lobten dabei die anwesenden Einsatzkräfte, die sich im Anschluss noch etwas stärken durften.

 

Da die FF Scheideldorf in 2 Wochen eine technische Übung geplant hat, konnte man von der Nachbarwehr das Unfallfahrzeug übernehmen, welches nach Scheideldorf zu transportieren gab.

Ein vorbeifahrender Bagger kam dabei als Unterstützung gerade Recht, um den Wagen aus dem Graben zu befördern.