Gegen 20:45 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr von Beamten der Polizei über einen Brandverdacht informiert.
Die Beamten hatten während einer Kontrollfahrt das Leuchten von Feuer entdeckt und die Feuerwehr verständigt. Kurze Zeit später rückten die ersten Mitglieder der Wehr mit dem LFA-B zum Brandeinsatz aus. Einsatzort war ein Feld am Waldrand nahe der Watzl-Mühle. Der Eigentümer hatten am Nachmittag Äste verbrannt. Aufgrund des aufkommenden Windes wurde die Glut wieder angefacht und hatte die unvollständig verbrannten Äste wieder in Brand gesetzt, so dass die Flammen ca. einen halben Meter hoch loderten und auch von der weit entfernten Straße gesehen werden konnte.
Während der Erkundung der Einsatzstelle durch OBI Hermann Kampf wurde die Beleuchtung aufgebaut und danach mit UHPS (Höchstdrucklöscheinrichtung) und Feuerpatschen der Brand bekämpft.
Kurze Zeit später trafen schon die nächsten Kameraden mit dem MTF ein, so dass insgesamt 10 Mann am Einsatzort zu Verfügung standen. Nach kurzer Zeit hatte man den Brand unter Kontrolle. In der Zwischenzeit war dann auch der Eigentümer eingetroffen und ersuchte um kontrolliertes Abbrennen-lassen der übrigen Reste.
Als nahezu alle Flammen erloschen waren, kehrte man ins Feuerwehrhaus zurück, da der Eigentümer - ein Feuerwehrmann aus der Nachbargemeinde - versprach, den letzten Rest selbst zu überwachen.
Gegen 22:00 Uhr war man mit beiden Fahrzeugen wieder im Feuerwehrhaus und hatte die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.