Am Samstag um 13:00 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Scheideldorf von der NÖ Landeswarnzentrale zu einem Fahrzeugbrand (B2) alarmiert.

 

Obwohl einige Kameraden sich gerade im Dienste des Dorferneuerungsvereins am Ostermarkt befanden und die Feuerwehrleute, die auch beim Musikverein sind, sich gerade für ein anstehendes Begräbnis vorbereiteten, rückten wenige Minuten später 18 Kameraden mit 2 Fahrzeugen zur Unfallstelle aus.

 

Der Lenker konnte sein Fahrzeug bei der Abzweigung zur Hubertuskapelle zum Stehen bringen und die Feuerwehr alarmieren.

LM Kaburek Roland, der sich am Weg zum Feuerwehrhaus befand, blieb beim Unfallfahrzeug stehen und versuchte notdürftig mit seiner Jacke, die Flammen zu ersticken. Als die Feuerwehr beim Fahrzeugbrand eintraf, wurde mittels Pulverlöscher sofort der übrige Brand bekämpf, während  man die Unfallstelle absicherte. Lotsen leiteten den Verkehr wechselseitig vorbei und sicherheitshalber wurde auch das UHPS für weitere Löschmaßnahmen in Stellung gebracht.

Die ebenfalls alarmierte FF Göpfritz erreichte kurze Zeit später bereits mit fertig ausgerüsteten Atemschutz die Unfallstelle. Da man aber zum Glück den Brand bereits gelöscht hatte, konnte die Nachbarwehr wieder einrücken.

Während die eingetroffene Exekutive die Daten aufnahm, wurde die entstandene Ölspur gebunden. Diese kam vermutlich von einer geplatzen Servo-Leitung, was wohl auch die Ursache des Brandes darstellte.

 

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal für die gute Kooperation mit der FF Göpfritz und der Exekutive aus Schwarzenau bedanken.

 

Da der Fahrzeuglenker und LM Kaburek an der Unfallstelle mehrere Fahrzeuge aufgehalten haben und keiner einen Feuerlöscher mitführte, möchte ich an dieser Stelle allen Fahrzeugbesitzer nahelegen, einen kleinen Feuerlöscher im Wagen mit zu führen. Dieser kann bei raschen Erstmaßnahmen gröberen Schaden verhindern!