Um 02:14 Uhr wurde die FF Scheideldorf von der Landeswarnzentrale mittels Sirene und SMS-Verständigung zu einem Scheunenbrand (B3) in Weinpolz alarmiert.

 

kurze Zeit später rückten 13 Mitglieder mit dem LFA-B und dem MTF zum Einsatzort aus. Bei der Ortseinfahrt traf man auf den Einsatzleiter, der soeben seine Lageerkundung abgeschlossen hatte. Die Besatzung des LFA-B, welche bei der Anfahrt schon den Atemschutztrupp eingeteilt und die Pressluftatmer überprüft hatte, sollte zuerst eine Versorgungsleitung vom östlichen Löschteich legen. Die ortsansässige Wehr hatte mit dem Hydranten als Versorgung für die TS bereits mit der Brandbekämpfung begonnen. Für die in Anfahrt befindlichen Einsatzkräfte galt es aber auch entsprechendes Löschwasser zu Verfügung zu stellen, um einen umfassenden Angriff durchführen zu können.

 

 

 

Während die einen Kameraden die Tragkraftspritze in Stellung gebracht und die Saugschläuche zusammengekuppelt wurden, begannen die anderen entlang der Bundesstraße in Richtung Ortsmitte die B-Schläuche zu legen. Gespeist wurde Tank Göpfritz. Im Anschluss daran meldete sich der Atemschutztrupp beim Sammelplatz und wurde als Ablöse für den im Einsatz befindlichen Trupp zum Brandobjekt geschickt, um die Löscharbeiten fortzusetzen. Der erste Atemschutztrupp konnte einen Dieseltank löschen und ins Freie bringen. Da die Deckenkonstruktion aufgrund der Hitze doch Schaden genommen hatte und ein Kipper mit dem Stützrad durch die Holzkonstruktion gebrochen war, wurde der entsprechende Bereich abgesperrt, um Unfälle zu verhindern.

Dank der Wärmebildkamera konnten Glutnester gut aufgespürt und gelöscht werden, so dass nach ca. 1 Stunde schon "Brand Aus" gegeben wurde.

 

 

 

Im Anschluss wurden die Geräte versorgt und gegen 04:15 konnte die FF Scheideldorf die Einrückung melden.

 

Insgesamt waren 6 Feuerwehren (Weinpolz, Scheideldorf, Göpfritz, Stögersbach, Windigsteig, Waldberg-Matzlesschlag) mit 84 Mitgliedern und 11 Fahrzeugen im Einsatz. Ebenfalls am Einsatzort 2 Beamte des Polizeipostens Scharzenau und ein Rettungswagen aus Waidhofen mit 3 Mitgliedern.