Am 15.07.2009 gegen 18:20 Uhr ging über Scheideldorf und Umgebung ein heftiges Gewitter mit Starkregen nieder.


Von Mitgliedern, welche sich zum Zeitpunkt des Unwetters im Dorfstadel aufhielten, wurden weitere Kameraden unserer Wehr kurz vor 18:30 Uhr telefonisch in Kenntnis gesetzt, dass im Stadel Wasser eindringt.

Durch den heftigen Regen waren die Dachrinnen nicht mehr in der Lage die Wassermassen aufzunehmen und das Wasser ist in einen Teil des Stadels und in die Küche eingedrungen. Einige Tische und der Schankverbau mussten in trockene Bereiche des Stadels getragen werden. Da der Dorfstadel asphaltiert und die Küche verfliest ist, war aber kein Schaden aufgetreten.


Weitere eintreffende Feuerwehrmitglieder berichteten, dass am östliche Ortsende die Bundesstraße 2 durch angeschwemmtes Geröll und Schlamm erschwert passierbar ist. Mit dem LFA-B und dem MTF rückten kurz darauf 8 Mitglieder unter Einsatzleiter OBI Hermann Kampf zur angegebenen Einsatzstelle aus. Nach Absichern der Einsatzstelle wurden mittels Besen und Schaufeln der Schlamm und die Steine von der Fahrbahn entfernt. Weiters wurden die verstopften Kanalgitter im Bereich der B2 und einiger Zufahrtsstraßen von  angeschwemmten Stroh bzw. Heu und Geröll befreit. Auch im Bereich der Kirche und beim Feuerwehrhaus wurden abgebrochene Äste von der Fahrbahn weggeräumt.


Abschließend wurden noch im Dorfstadel die letzten Wasserreste mittels Besen und „Abzieher“ entfernt.
Um 19:25 Uhr wurde wieder ins Feuerwehrhaus eingerückt und die Einsatzbereitschaft hergestellt.

 

Text: V Manfred Rabl
Foto: OBI Hermann Kampf