Da der Abtransport der Schlauchturmtrümmer rasch und problemlos erledigt war, konnte man sich noch am Vormittag um einen weiteren Abriss kümmern.
Ein Bewohner von Scheideldorf war an den Kommandanten herangetreten und ersuchte um Hilfe bei der Demontate einer alten Fernsehantenne. Aufgrund der etwas tieferen Position des Hauses und der Hügel die Scheideldorf umschließen, hatte der Scheideldorfer seinerzeit einen 18 Meter hohen Masten aufstellen lassen, damit guter TV-Empfang gewährleistet war. Durch die Digitalisierung des ORF waren Antenne und Mast nicht mehr notwendig und boten Wind und Wetter nur noch zusätzliche Angriffsfläche.
Nach Absichern der Einsatzstelle wurden die Begebenheiten erkundet und man entschloss sich, den Masten durch das Gartentor auf die angrenzende Wiese fallen zu lassen. Während sich ein Teil der Mannschaft um das verrostete Tor kümmerte, begannen die anderen mit der Demontage der Antenne. Entsprechende Stahlseile die der Verankerung dienten wurden gelöst und auch die Verbindung mit der Dachkonstruktion wurde gelockert. Nachdem die Arbeitsleinen am Masten befestigt waren, um die Fallrichtung notfalls positiv beeinflussen zu können, wurde mit einem Trennschleifer der Mast am Boden eingeschnitten. Dank eines perfekten Fallkeils flog die Stahlkonstruktion genau in die gewünschte Richtung.
Der Masten wurde zum Abtransport in drei Teile zerlegt und der stehen geblieben Stumpf mittels Rückewagen, der vom Schlauchturm-Abtransport noch bereit stand, aus dem Boden gezogen.
Nach dem Einrücken ins Feuerwehrhaus wurde die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt und abschließend gab es noch eine kleine Jause, um für die am Nachmittag anstehende Funkübung gestärkt zu sein.