Um 22:03 Uhr wurde die FF Scheideldorf von der Bezirksalarmzentrale Zwettl zu einer Fahrzeugbergung (Alarmstufe T1) im Ortsgebiet Scheideldorf alarmiert.

 

Um 22:10 konnten 16 Mann mit Einsatzfahrzeug (LFA-B), Feuerwehrbus und Abschleppachse zum Unfallort ausrücken. Da Exekutive und Rotes Kreuz schon vor Ort waren und die Verletzten bereits versorgt wurden, begann man mit dem Absichern der Einsatzstelle mit Triopan-Dreiecken, Verkehrleitkegeln und Warnblinkleuchten.

 

Laut Polizeiangaben war das aus Richtung Schwarzenau kommende Unfallfahrzeug zuerst auf ein anderes Fahrzeug aufgefahren und hatte es dann überholt. Aus ungeklärter Ursache fuhr der Wagen dann rechts auf den Gehsteig, streifte eine angrenzende Steinmauer, querte die Fahrbahn und blieb danach zum Glück in einem Geländer hängen.

Beim Erkunden der Lage konnte man feststellen, dass das Auto zwar eine Säule des Geländers ausgerissen hatte und auch ein Stück über das ca. 2m tiefe Bachbett hing, aber nicht abzurutschen drohte.

Erst nach Freigabe durch die Exekutive konnte man mit der Fahrzeugbergung beginnen.

Der Wagen, mit dem das Unfallfahrzeug kollidiert war, war noch fahrtüchtig und wurde in den Dorfstadel gefahren, da der Lenker vom Roten Kreuz zur Behandlung abtransportiert wurde.


Das Unfallfahrzeug selbst, wurde zuerst mittels Abschleppseil auf die Straße zurück gezogen. Da es im vorderen Bereich stark verformt war und auch die Radaufhängungen einen Abtransport mit der Abschleppachse nicht mehr zuließen, entschloss man sich, den Wagen mittels Kette am Frontlader eines Traktors zu befestigen. Nur so war es möglich, das Auto hoch genug zu heben und keine Teile mehr den Boden streifen.

Nach Abtransport der Fahrzeuge begann man mit dem Binden ausgeflossener Flüssigkeiten und Beseitigen herumliegender Fahrzeugteile. Nachdem die Straße geräumt war, wurde sie für den Verkehr, der während des Einsatzes wechselseitig angehalten wurde, wieder freigegeben.

Aus Sicherheit für die Fußgänger wurden im Bereich des beschädigten Geländers einige professorische Absperrmaßnahmen getroffen.

Gegen 23:15 Uhr konnte man wieder ins Feuerwehrhaus einrücken und die Einsatzbereitschaft herstellen.