Als Titelverteidiger von 2014 folgte die Bewerbsgruppe der FF Scheideldorf natürlich auch im heurigen Jahr der Einladung der FF Rothweinsdorf zum 9. Saugschlauch-Masters.
Wie schon in den Vorjahren stand wieder ein Qualifikationsdurchgang auf dem Plan, in dem es galt sich für die 32 K.O.-Startplätze zu qualifizieren.
In den Wettkampf der 36 Gruppen die sich heuer in Rothweinsdorf einfanden, starteten die Scheideldorfer mit der Nummer 21.
Mit einer fehlerfreien Zeit von 18,63 Sekunden konnten sich die Wettkämpfer die schnellste Zeit im Qualifikations-Durchgang und damit natürlich auch einen Startplatz für den K.O.-Bewerb sichern.
Als Gegner wartete die Bewerbsgruppe der FF Dietmannsdorf.
Bei diesem Duell konnten die Scheideldorfer mit 18,26 Sekunden die Kontrahenten mit 41,37 Sekunden + 10 Fehler besiegen.
Für den 2. K.O.-Bewerb war Scheideldorf als zweitschnellster Gewinner qualifiziert und wurde auf Rang 2 gesetzt.
Als nächster Gegner lauerte Merkenbrechts 3.
Scheideldorf erreichte eine Zeit von 18,14 - allerdings diesmal nicht fehlerfrei; da der Schlauchtruppmann bei einem Kupplungsvorgang nicht an seiner Position war, gab es 10 Fehlerpunkte. Merkenbrechts 3 bekam zur Zeit von 27,88 Sekunden leider 20 Fehler, so dass die Scheideldorfer in die nächste Runde aufstiegen.
Da man aber die einzige Bewerbsgruppe war, die mit Fehler aufstieg und alle anderen Gruppen gute Zeiten liefen, war Scheideldorf auf den 8. Platz positioniert und musste in der nächsten Runde gegen Durchgangssieger Mannshalm antreten.
Im Viertelfinale trafen nun diese beiden Top-Gruppen des Zwettler Bezirks gegeneinander, obwohl viele diese Paarung erst für das Finale erwartet hätten.
Beide Gruppen konnten an ihre Zeiten von den Vorrunden nicht anschließen und mussten nachkuppeln. Trotzdem gab es ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Der Scheideldorfer Wassertruppführer stoppte die Zeit bei 20,99 Sekunden; jener der Mannshalmer bei 23,03. Scheideldorf stieg auf ins Halbfinale.
Im Kampf der besten Vier wartete die Gruppe der FF St. Marein, welche die Scheideldorfer in der Vorwoche in Raabs aus dem Bewerb geworfen hatte.
Mit 17,16 Sekunden gelang der Bewerbsgruppe Scheideldorf die Revanche gegen die St. Mareiner, welche mit 17,96 das Nachsehen hatten.
Die letzte Paarung lautete damit wie schon im Vorjahr Scheideldorf gegen Merkenbrechts 1.
Dem Publikum und den anwesenden Bewerbsgruppen bot sich ein spannendes Finale.
Beide Bewerbsgruppen waren beim Auflegen noch gleich auf, doch Scheideldorf konnte sich beim Kuppeln einen kleinen Vorsprung herausarbeiten. Die Zeit wurde bei 16,64 Sekunden gestoppt. Merkenbrechts schlug bei 20,59 Sekunden ab.
Leider löste sich beim Scheideldorfer Maschinisten der Sauger von der TS just in dem Moment, in dem er nach den Kupplungsschlüssel greifen wollte. Somit wurden ein offenes Kupplungspaar mit 20 Fehler ins Ergebnis mit einberechnet.
Scheideldorf blieb neben dem 2. Platz aber der Sieg in der Gäste-Wertung, welche vom Qualifikationdurchgang gewertet wurde und auch die Tagesbestzeit von 17,16 Sekunden.
Mit einem weinenden Auge wegen des verlorenen Finales und einen lachenden Augen vor allem wegen der ziemlich konstanten Kuppelzeit feierte man mit den befreundeten Bewerbsgruppen, den Bewertern und den Gastgebern noch bis in die Nacht hinein.
Wir bedanken uns bei EBR Gottfried Kaindl für die zu Verfügung-Stellung zahlreicher Fotos!