Bevor es nächste Woche nach Retz zu den Landesfeuerwehrleistungsbewerben geht, galt es für die Bewerbsgruppe Scheideldorf noch in Kottes den letzten Bewerb des Jahres im Bezirk Zwettl zu absolvieren.

 

Nachdem man schon in der Vorwoche in Langschlag mit den Tagessieg in Bronze A feiern konnte, ging man voller Motivation in den letzten Bewerb.

Folgende Formation war wie üblich am Start:

GK Stefan Kampf    
MA René Hartner ME Roland Kaburek
ATF Andreas Stocklasser ATM Simon Lindtner
WTF Reinhard Binder WTM Christoph Hartner
STF Jürgen Kaburek STM Michael Hochleitner

Zum Abmarsch fertig     Nieder Leinen anlegen

Mit 33,71 Sekunden wurde wieder eine ausgezeichnete Angriffszeit erreicht. Auch die Staffellaufbestzeit wurde diesmal wieder von der FF Scheideldorf gelaufen, nachdem man beim letzten Bewerb verletzungsbedingt nicht die Bestzeit hatte. 52,09 Sekunden beim Staffellauf ergaben 414,20 Punkte und damit auch den Sieg beim letzten Bronze Bewerb 2014.

Die Trupps nach dem Angriff     

Keine Rücksicht auf Geschwindigkeitsbeschränkungen    Perfekte Übergabe

Da keine Gruppen angestellt waren, ging man auch gleich in Silber an den Start.

Folgende Positionen wurden ausgelost:

GK Michael Hochleitner    
MA Reinhard Binder ME Simon Lindtner
ATF Christoph Hartner ATM Andreas Stocklasser
WTF Jürgen Kaburek WTM René Hartner
STF Stefan Kampf STM Roland Kaburek

 Die Positionen sind ausgelost     Konzentrationsphase

Da die Bezirkswertung schon entschieden war, musste man nicht mehr auf Sicherheit gehen und konnte mit etwas mehr Risiko ans Werk gehen. Die Angriffszeit wurde mit 38,18 Sekunden gestoppt. Leider öffnete sich bei „Saugleitung zu Wasser“ ein Kupplungspaar der Sauger, so dass 20 Fehlerpunkte zur Zeit noch addiert werden mussten. Zusätzlich bekam der Wassertruppmann 5 Fehler für „Fallenlassen einer Kupplung“. Mit der Staffellaufzeit von 53,4 Sekunden blieben 383,42 Punkte. Das ergab den 5. Platz in der Wertung Gäste A.

Wassertrupp und Schlauchtrupp am Weg zum Verteiler    gleich gehts zum Staffellauf in Silber

 


Nach diesem 4. Bewerb im Zwettler Bezirk wurde auch die 2014 neu eingeführte Bezirkswertung errechnet.

In Bronze A konnte die Bewerbsgruppe Scheideldorf 2 Siege verzeichnen musste sich aber trotzdem mit Platz 2 hinter der FF Mannshalm begnügen. Mannshalm hatte bei 3 gewerteten Wettkämpfen knapp 2,5 Punkte Vorsprung.

Was der FF Scheideldorf zum Verhängnis wurde, war ein Sturz beim Staffellauf auf der hügeligen Laufstrecke in Rieggers. Der Kamerad blieb zum Glück unverletzt, aber die verlorenen Sekunden konnte die Bewerbsgruppe trotz 2 Tagessiegen nicht mehr aufholen. 

Besonders bitter ist die neue Wertung, da die FF Scheideldorf den hl. Florian in Bronze A zum dritten Mal und damit endgültig gewinnen hätte können. Wäre die alte Regelung beibehalten worden, oder die neue Regelung etwas an anderen Sportarten orientiert gewesen – egal ob an Schi-Rennen, Formel 1, oder ähnliches, so dass 2 Siege mehr zählen als 1 Sieg mit größeren Punktevorsprung – hätte auch die FF Scheideldorf den Wanderpreis gewonnen. Mit der neuen Regelung entstand nach dem 1. Bewerb leider ein nicht mehr aufholbarer Rückstand.

 

In Silber A hatte die FF Scheideldorf bei den ersten 3 Bewerben jeweils die Tagesbestleistung, so dass vorige Woche schon der Sieg in der Silber A Bezirkswertung fest stand. Das letzte Ergebnis aus Kottes wurde als Streichresultat nicht gewertet und änderte somit auch nichts am Ergebnis. Die FF Scheideldorf gewann den hl. Florian zum 2. Mal.

Obwohl man die Tageswertung in Bronze A, den 1. Platz in der Bezirkswertung Silber A, den 2. Platz in der Bezirkswertung Bronze A und den 5. Platz in der Tageswertung Silber A Gäste 1 gewonnen hatte, war man doch etwas enttäuscht, dass man den Wanderpreis in Bronze A, aufgrund der Regeländerung nicht zum dritten Mal und damit endgültig gewonnen hat.

Bronze A Tageswertung 1. Platz    Bezirkswertung Silber A 1. Platz

Die Bewerbsgruppe Scheideldorf mit ihren Preisen

Da es bisher erst 2 Bewerbsgruppen in über 40 Jahren Wettkampfgeschehen gelungen war, den hl. Florian in der Wertung A ohne Alterspunkte endgültige zu gewinnen, wollte man dieses Ziel auch erreichen. Da es dieses Jahr in Bronze A nicht geklappt hat, möchte man zumindest in Silber A im nächsten Jahr den Wanderpreis fix machen.

Dies dürfte eine große Herausforderung werden, denn selbst wenn man 3 Bewerbe gewinnt aber beim 4. - der als Streichresultat nicht gewertet wird - eine andere Gruppe großen Vorsprung hat, ist man nicht zwangsläufig Sieger der Bezirkswertung. 

Nachdem man die erste Enttäuschung verdaut hatte, wurde dann doch mit den anderen Wettkampfgruppen gefeiert, ehe man sich gegen 22:30 Uhr auf den Heimweg machte.