Die 34. Abschnittsfeuerwehrleistungsbewerbe des AFK Allentsteig wurden heuer in Weinpolz abgehalten.
Gerade in der Nachbarschaft wollte man natürlich auch keinen Bewerb auslassen und damit machten sich gegen 12:45 Uhr die Kameraden der Wettkampfgruppe auf den Weg, um für die begehrten Wanderpreis zu kämpfen.
Durch die Niederschläge der vergangen Woche war der Platz etwas weich, bot aber gleichbleibende Bedingungen für alle Bewerbsgruppen.
Nachdem man wegen einer Umänderung in der Bronze-Formation einen regelrechten Spießrutenlauf absolviert hatte, machte man sich auf zum Bewerbsplatz, um wie gewohnt zuerst in Bronze A an den Start zu gehen.
| GK | Stefan Kampf | ||
| MA | René Hartner | ME | Patrick Stocklasser |
| ATF | Andreas Stocklasser | ATM | Simon Lindtner |
| WTF | Reinhard Binder | WTM | Christoph Hartner |
| STF | Jürgen Kaburek | STM | STM Michael Hochleitner |
Aufgrund der schwierigen Bedingungen war man mit der Angriffszeit von 36,7 Sekunden einigermaßen zufrieden. Doch leider war der C-Schlauch des Angriffstrupps nicht korrekt am Verteiler angeschlossen, so dass 20 Fehlerpunkte für ein offenes Kupplungspaar zur Zeit addiert wurden.
Nichtsdestotrotz wollte man eine gute Leistung beim Staffellauf geben und jeder Wettkämpfer hatte nach seinem Laufstück ein gutes Gefühl. Nur leider funktionierte die elektronische Zeitnehmung nicht und da auf die händische Stoppung auch vergessen wurde, gab es keine Staffellaufzeit für die FF Scheideldorf.
Da es für die Bewerter nicht akzeptabel war, die Zeit vom späteren Silber-Staffellauf zu übernehmen musste man im Anschluss an den 2. Staffellauf nochmal ein 3. Mal in der Bronze-Formation laufen. Hier ergab sich dann die Laufzeit von 56,12 Sekunden welche zu einer Gesamtpunktezahl von 387,16 und damit den 3. Rang in der Bronze A Abschnittswertung hinter Merkenbrechts und Altpölla führte.
Da keine Wetterbesserung in Sicht war, wollte man gleich in Silber wieder an den Start gehen.
Während der Passkontrolle gingen noch 2 kleine Schauer nieder, die man abwartete, bevor man auf Bahn B antrat.
Aufgrund der Regenschauer waren die Bewerbsgeräte entsprechend nass, aber man versuchte bei den Vorbereitungsarbeiten noch die Situation etwas zu verbessern. Die nassen Druck-Schläuche konnte man zwar nicht trocknen, aber wenigstens die Kupplungen der Sauger und der TS wurden trocken gewischt, ebenso wie die Kupplungsschlüssel.
In Silber wurden folgende Positionen gezogen:
| GK | Michael Hochleitner | ||
| MA | Manfred Rabl | ME | Jürgen Kaburek |
| ATF | Christoph Hartner | ATM | Reinhard Binder |
| WTF | René Hartner | WTM | Stefan Kampf |
| STF | Andreas Stocklasser | STM | Simon Lindtner |
Das Kuppeln verlief solide und auch der Angriffstrupp konnte Zubringleitung und Verteiler ohne große Probleme in gewohnter Manier platzieren. Mit 40,6 Sekunden konnte der Schlauchtruppführer die Zeit stoppen. In Anbetracht der schwierigen Bedingungen eine solide Zeit.
Auch das Stoppen beim Staffellauf funktionierte ohne Probleme und wie schon bei den letzten Bewerben konnte man mit 55,22 Sekunden wieder die schnellste Laufzeit erringen.
Mit dieser Leistung ergab sich Platz in Silber A 404,15 Punkte und der erste Platz, so dass man den Wanderpreis der FF Merkenbrechts abjagen konnte. Das war quasi die Revanche für Bronze A, wo der Wanderpreis von Scheideldorf zu Merkenbrechts wechselte.
Gegen 17:30 Uhr starteten dann die Vorbereitungen für den Parallelbewerb, bei dem – wie beim Fire-Cup der Landesbewerbe – die Gruppen parallel gegeneinander antreten.
Die Bewerbsgruppe Scheideldorf konnte hier mit 36,03 Sekunden die schnellste Angriffszeit erringen und sich den Sieg im Parallelbewerb sichern. Zu dem „Sieger-Schlauch“ und dem Strahlrohr-Wanderpreis gab es auch noch Medaillen für alle Mitglieder der Bewerbsgruppe.
Nach der Siegerehrung wurde noch bis in die frühen Morgenstunden ausgiebig gefeiert!