Der Männer Freud, der Frauen Leid - jetzt ist wieder Wettkampfzeit. Diesem Motte folgend ging es am Wochenende nach Sallingberg, um am mittlerweile 10. Flutlichtbewerb teilzunehmen.
Das Saugerkuppeln in Hollenbach hatte man vor 2 Wochen bereits zum Aufwärmen genutzt.
Nun stand aber ein kompletter Löschangriff auf dem Programm, welches sich die neu formierte Wettkampfgruppe vorgenommen hatte.
Da einige Kameraden nach teilweise jahrzehntelangem Wettkämpfen an den Bewerben nicht mehr aktiv teilnehmen wollten galt es die Scheideldorfer Bewerbsgruppe neu zu gruppieren und die Jugend aktiv in das Geschehen einzubinden.
Auch der Gruppenkommandant BI Jürgen Kaburek wollte Platz für einen "Neuen" machen und übergab die Leitung der Bewerbsgruppe an HFM Christoph Hartner. Unter seiner Leitung wurde seit März konsequent geübt, um trotz der großen Umstellungen nicht den Anschluss zu verpassen.
Christoph Hartner ist genau genommen auch der einzige, der noch seine bisherige Position in der Wettkampfgruppe besetzt. Alle andere Positionen wurden neu- oder zumindest umbesetzt.
In Bronze A tritt die Gruppe nun in folgender Besetzung an:
| GK LM Harald Kohl | |
| MA FT René Hartner | ME PFM Andreas Stocklasser |
| ATF OFM Matthias Etzler | ATM FM Simon Lindner |
| WTF FM Stefan Kampf | WTM HFM Christoph Hartner |
| STF BI Jürgen Kaburek | STM PFM Michael Hochleitner |
Trotz des ständig wechselnden Wetters, den Gewittern und den Hagel, der in Zwettl gefallen war, zeigte sich der Bewerbsplatz in Sallingberg in einem sehr guten Zustand und auch die Scheideldorfer Bewerbsgruppe hatte Glück und kam ohne Niederschlag durch Bronze und Silber.
In Bronze konnte man mit einer fehlerfreien Zeit von 37,73 Sekunden knapp hinter Neukirchen an der Wild den 3. Platz belegen. Eine Klasse für sich war einmal mehr die Gruppe aus Moniholz mit einer Zeit von 33,81.
In Silber wurden folgende Positionen gezogen:
| GK Christoph Hartner | |
| MA Harald Kohl | ME Matthias Etzler |
| ATF Stefan Kampf | ATM Simon Lindner |
| WTF Jürgen Kaburek | WTM Michael Hochleitner |
| STF René Hartner | STM Andreas Stocklasser |
In Silber konnte man eine sehr gute Zeit von 43,27 Sekunden erreichen. Leider blieb man hier aber nicht fehlerfrei und bekam zweimal 5 Fehler angerechnet. Ohne Fehler wäre der erste Platz in Silber möglich gewesen. Mit Fehler blieb aber auch der ausgezeichnete 5. Rang.
Für den ersten richtigen Bewerb dieser jungen Truppe, der noch dazu unter solchen feucht-schwierigen Bedingungen gemeistert werden musste, wurde wirklich ein äußerst respektables Resultat errungen, dass auf noch viele große Erfolge hoffen lässt - immerhin sind es große Fußstapfen, in die es zu treten gilt.
Aber um es mit den Worten von Napoleon Bonaparte zu sagen: "Wer die Jugend hat, hat die Zukunft!"