Da die Landesfeuerwehrleistungsbewerbe im heurigen Jahr im Waldviertel ausgetragen wurde, nutze die Bewerbsgruppe die geografische Nähe und ging gleich am Freitag an den Start.
In Leopoldsdorf angekommen bot sich der Bewerbsplatz in ausgezeichneten Zustand. Der Regen, der sich während der Fahrt durch ein paar Tropfen ankündigte, blieb zum Glück aus. Relativ rasch hatte man die Anmeldungsformalitäten erledigt, sodass man auf der ausgelosten Bahn 10B mit folgender Formation in Bronze A an den Start ging:
| GK Harald Kohl | |
| MA René Hartner | ME Manfred Rabl |
| ATF Andreas Stocklasser | ATM Simon Lindtner |
| WTF Reinhard Binder | WTM Christoph Hartner |
| STF Jürgen Kaburek | STM Michael Hochleitner |
Bereits nach dem Auflegen der Saugleitung als Vorbereitung für das Kuppeln gab es ein seltsames Phänomen. Der Wassertruppführer hatte in gewohnter Manier den Saugkopf auf den ersten Sauger gekuppelt und beide Kameraden griffen nach den Kupplungsschlüssel, die der Maschinist schon bereit hielt. Aus unerfindlichen Gründen fiel in diesem Moment der Saugkopf wieder herunter, sodass nachgekuppelt werden musste. Das alleine wäre noch nicht so problematisch gewesen. Allerdings verrollte bei diesem Malheur die ganze Saugleitung, so dass kein Kupplungspaar mehr in Position war und sich bis zum "Angesaugt" doch alles etwas mehr verzögerte.
Die elektronische Zeitnehmung zeigte eine Angriffszeit von 37,74 Sekunden zu der leider wegen Schleifens der ersten B-Kupplung noch 5 Fehler addiert wurden. Trotzdem wollte man auf der Staffellaufbahn eine gute Leistung bringen. Dies gelang auch mit 51,40 Sekunden, der schnellsten Staffellaufzeit, die von einer Gruppe aus dem Zwettler Bezirk in Bronze gelaufen wurde.
Insgesamt blieb mit 405,86 Punkten der 54 Gesamtrang
Danach machte man sich in Silber A an den Start.
Die Auslosung ergab 10A, so dass man zufälligerweise wieder auf das gleiche Bewerter-Team traf.
Nach dem Vorbereiten des Bewerbsgeräts wurden folgende Positionen gezogen:
| GK Michael Hochleitner | |
| MA Manfred Rabl | ME Manfred Rabl |
| ATF Reinhard Binder | ATM Jürgen Kaburek |
| WTF Simon Lindtner | WTM Kohl Harald |
| STF Christoph Hartner | STM René Hartner |
Da es Probleme mit der elektronischen Zeitnehmung gab, musste die Gruppe gut 5 Minuten warten, ehe der Angriffsbefehl gegeben werden konnte.
Mit etwas Nervosität lief das Kuppeln nicht ganz perfekt, so dass nach ca. 23 Sekunden angesaugt wurde. Leider erwischte der Wassertruppführer beim Aufnehmen den Schlauchhalter nicht, musste abbremsen und nochmal zurücklaufen. Da der Wassertruppmann schon einiges an Vorsprung hatte, klappte auch die Übergabe des C-Schlauchs nicht optimal, aber es konnte zumindest ohne Drall am Verteiler angeschlossen werden. Leider rollte der C-Schlauch beim Wassertrupp nicht vollständig aus, so dass wie in Bronze 5 Fehlerpunkte vom Hauptbewerter notiert wurden. Die Angriffszeit betrug 46,97 Sekunden. Auch ohne Berücksichtigung der Fehler war das mit Abstand die schlechteste Zeit, die von der Bewerbsgruppe im heurigen Jahr erbracht wurde. Wieder einmal hatte das Pech bei den Landesbewerben zugeschlagen.
Trotzdem wollte man beim Staffellauf noch einmal alles geben. Mit etwas Wut im Bauch und sehr guten Übergaben konnte eine Zeit von 50,79 Sekunden gelaufen werden. Diese Staffellaufzeit machte die Angriffszeit noch bitterer, da man hier wirklich schon in den vorderen Rängen mitmischen hätte können. Mit 397,24 Punkten blieb leider nur Platz 39.
Beim Bewerterabend, welcher am Abend in Litschau abgehalten wurde, wurden HBI Hermann Kampf und BM Paul Hirtl für 10-jährige Bewertertätigkeiten mit dem silbernen Abzeichen ausgezeichnet.