Da man vermutlich nicht bei allen Abschnittsbewerben der heurigen Saison teilnehmen kann, ließ sich die Bewerbsgruppe Scheideldorf ausnahmsweise zur Teilnahme bei einem Saugerkuppeln hinreißen.
Terminlich konnte man sich auf die "Woodquarter Kuppel Challange" in Albrechts einigen. Da die Standard-Besetzungen für Wassertruppführer und Schlauchtruppführer nicht verfügbar waren, musste man probehalber vor der Abfahrt schnell ein paar alternative Besetzungen testen. Darum traf man sich 15 Minuten vor Abfahrt für 3 Probeversuche.
Kurz nach 14:00Uhr trat man in Albrechts zum ersten Qualifikationsdurchgang mit folgender Besetzung an:
| MA Klaus Kaburek * | |
| WTF Jürgen Kaburek | WTM Christoph Hartner * |
| STF Manfred Rabl | STM René Hartner |
*bestreitet diese Position auch in Bronze
Es wurde eine Zeit von 27,130 Sekunden erreicht. Da beim Nachkuppeln der Schlauchtruppmann nicht rechtzeitig die vorgeschriebene Position erreicht hatte, blieb das offene Kupplungspaar als Fehler bestehen und wurde mit 20 Strafpunkten in das Ergebnis mit eingerechnet.
Da man mit dieser Konstellation nicht 100%ig glücklich war, wurden die Positionen von Schlauchtrupp und Wassertrupp bzw. Führer und Mann getauscht.
Zum 2. Qualifikationsdurchgang trat man in dieser Besetzung an:
| MA Klaus Kaburek * | |
| WTF Christoph Hartner | WTM René Hartner |
| STF Jürgen Kaburek | STM Manfred Rabl * |
*bestreitet diese Position auch in Bronze
Es wurde eine Zeit von 21,198 erreicht, was leicht für die Qualifikation gereicht hätte, doch leider fiel dem Maschinisten beim Ansaugen der Schlüssel aus der Hand, so dass 10 Strafpunkte die gute Kuppel-Zeit zu nichte machten.

Somit musste man im nächsten Durchgang versuchen sich als "Lucky Looser" für den K.O.-Bewerb zu qualifizieren.
Mit einer Zeit von 20.020 Sekunden gelang das auch ohne Probleme. Man war der schnellste der glücklichen Verlierer. Hätte man diese Zeit in einem der ersten Durchgänge erreicht, wäre man auf dem vierten Zwischenrang gereiht worden. Als "Lucky Looser" wurde man allerdings hinter die 12 Fix-Qualifizierten auf Rang 13 gereiht und hatte gegen einen schwereren Gegner aus dem vorderen Feld anzutreten.
In der ersten K.O.-Runde musste man sich mit einer Zeit von 23,026 Sekunden dann leider der Bewerbsgruppe von Kleinschönau (19,489 Sekunden) geschlagen geben. Genau betrachtet hatte man in diesem Durchgang die viert-schnellste Zeit und hätte hier auch den späteren Sieger (Mannshalm) aus dem Bewerb geworfen, aber dies verdeutlicht einmal mehr die anderen Gesetze eines K.O.-Bewerbs.
Da man der schnellste der Ausgeschiedenen war, blieb der 9. Platz. In Anbetracht der Tatsache, dass man mit einer Silber-Formation gegen Bronze-Gruppen angetreten ist, eine durchaus akzeptable Platzierung.

Nichtsdestotrotz machte es Spass beim tollen Bewerb mit elektronischer Zeitmessung, Video-Leinwänden,... in Albrechts dabei zu sein, auch wenn man die Stärke von Angriff- und Wassertrupp beim vollständigen Angriff nicht ausspielen konnte. Dazu kommt aber sicher bald die nächste Gelegenheit...