Um wieder einmal die Feuerwehrkameraden aus dem Horner Bezirk zu treffen machte sie die Bewerbsgruppe aus Scheideldorf nach Rothweinsdorf auf, um auch heuer wieder am Saugschlauchmasters teilzunehmen.

 

Nachdem man 2012 hier schon einmal den 2. Platz erringen konnte und auch beim Thayatal-Cup, der heuer nur als Kuppelbewerb ausgeführt wurde, siegreich war, ging man mit der üblichen Bronze-Formation in den Bewerb.

GK Patrick Stocklasser    
MA René Hartner    
WTF Reinhard Binder WTM Christoph Hartner
STF Jürgen Kaburek STM Michael Hochleitner

Beim Qualifikationsdurchgang konnte trotz Nachkupplen eine Zeit von 20,29 erreicht werden. Da alle Personen an der korrekten Position waren, gab es diesmal im Gegensatz zum Freitags-Bewerb in Breitenfeld keinen Fehler.

Mit dieser Zeit konnte man sich den 2. Platz in einer separaten Gästewertung - welche vom Grunddurchgang gewertet wurde - und Startplatz 3 für den K.O.-Bewerb sichern.

 

Als ersten Gegner traf die Bewerbsgruppe aus Scheideldorf auf die Kameraden aus Winkl. Mit 17,44 gelang eine sehr gute Kuppelzeit, allerdings gab es 10 Fehler, weil der Kupplungsschlüssel nicht sauber übergeben war und dem Schlauchtruppmann zu Boden fiel. Winkel war zwar fehlerfrei, hatte aber nur eine Zeit von knapp über 40 Sekunden und schied damit aus. 

Aufgrund des Fehlers war man für die nächste Runde nur als 14. gereiht und bekam einen der schnelleren Gruppen vom 1. K.O.-Duell. Die Reihung ergab St. Marein als Gegner für die 2. K.O.-Runde. Obwohl man mit dieser Gruppe befreundet ist, lässt ein K.O.-Bewerb keinen Platz für Geschenke, daher gaben beide Gruppen ihr Bestes.

Scheideldorf gewann das Duell mit 18,78 Sekunden. St. Marein schied mit 20,58 Sekunden aus. Beide Gruppen waren fehlerfrei.

Mit der erreichten Zeit war Scheideldorf der schnellste Gewinner dieses Durchgangs und wurde auf Platz 1 gereiht. Damit ergab sich Messern 1 als langsamster Sieger als nächster Gegner. 

     

Im Viertelfinale lief es nicht ganz optimal beim Kuppeln, doch mit 21,24 Sekunden konnte man sich gegen Messern 1 mit 24,44 durchsetzen. Auch hier waren beide Gruppen fehlerfrei - bei einem K.O.-Bewerb noch wichtiger als bei einem normalen Bewerb1

Für das Halbfinale war man hinter Merkenbrechts 1 auf Platz 2 qualifiziert. Damit traf man auf den 3. Atzelsdorf/Dappach. Merkenbrechts traf auf Poigen.

Mit 20,06 Sekunden war der Weg ins Finale gesichert. Atzelsdorf/Dappach - vom Moderator scherzhafter weise "Mischlinge" genannt - erreichten 23,60. 

Auch Merkenbrechts konnte sich gegen Poigen durchsetzen, so dass wie schon vor ein paar Wochen in Raabs das Finale Scheideldorf gegen Merkenbrechts lautete.

Da man schon im 2. K.O.-Bewerb, als Merkenbrechts 1 lange Zeit als schnellster und Scheideldorf als langsamster Gewinner gereiht war, fürchtete aufeinander zu treffen, war jetzt die Spannung noch etwas mehr aufgeheizt. Die besondere Atmosphäre des K.O.-Bewerbs und die zahlreichen Zuschauer taten das Übrige.

     

Nach dem Bereitmachen des Bewerbsgeräts gingen alle Feuerwehrkameraden nochmal von der Bewerbsbahn. Jedes Mitglied der beiden Finalgruppen wurde namentlich aufgerufen und marschierte unter Applaus zu seinem Platz.

Nach einer kurzen Konzentrationsphase folge der Angriffbefehl vom Band. 

Beide Gruppen kuppelten hervorragend, die Leinen wurden schnell angelegt und auch das Ansaugen klappte hervorragend.

Bei Merkenbrechts 1 konnte der Wassertruppführer bei 17,86 Sekunden abstoppen.

Bei Scheideldorf war die Uhr bei 15,69 Sekunden abgedrückt worden! Zuerst realisierte der Wassertruppführer diese Fabelzeit. Seine Begeisterung schwappte innerhalb von Sekundenbruchteilen auf die anderen Wettkampfgruppenmitgliedern und dann auch auf das Publikum über. Die Bewerter fanden keine Fehler, so das diese Zeit für Scheideldorf nicht nur den Sieg im K.O.-Bewerb sondern auch die Tagesbestzeit bedeutete. 

Die Begeisterung kannte keine Grenzen.

Alle Bewerter gratulierten, ebenso auch die etwas entgeisterten Kameraden aus Merkenbrechts und zahlreiche andere Bewerbsgruppen und Zuschauer. Jeder war von der erbrachten Leistung überwältigt.

https://www.youtube.com/watch?v=Ttfzy64DDSY

 

 Die Bewerbsgruppe Scheideldorf mit den Bewertern OBI Josef Schumacher, EBI Günther Dietrich, EHBI Ernst Göth und BR Sigi Ganser;

 

Nach der Siegerehrung wurde noch bis in die späte Nacht hinein dieser Erfolg gefeiert.