Wie 2007 beim 1. Thayatal-Cup in Raabs machte auch im heurigen Jahr das Wetter den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung, sodass der Bewerb vom Fußballplatz in das Feuerwehrhaus verlegt und als Saugerkuppeln ausgetragen werden musste.

 

Da sich diese Änderung bereits im Vorfeld abzeichnete, wurden kurzerhand der Wettkampfgruppennachwuchs und ein WKG-Aushilfsveteran aktiviert, so dass die FF Scheideldorf mit 2 Gruppen antreten konnte.

Scheideldorf 1:

MA René Hartner    
WTF Reinhard Binder WTM Christoph Hartner
STF Jürgen Kaburek STM Michael Hochleitner

Scheideldorf 2:

MA Patrick Stocklasser    
WTF Andreas Stocklasser WTM Marvin Kaburek
STF Klaus Kaburek STM Simon Lindtner

Erwähnenswert sei an dieser Stelle, dass 4 Kameraden von Freitag auf Samstag im KHD Einsatz in Traisen waren. Erst am Vormittag waren sie zurück gekommen und mussten teilweise ohne Schlaf zum Bewerb aufbrechen.

Insgesamt waren 30 Gruppen am Start. Nach 2 Qualifikationsdurchgängen galt es für die besten 16 im K.O.-System um den Tagessieg zu kämpfen.

Die Gruppe Scheideldorf 1 konnte mit 19,28 Sekunden die beste Durchgangszeit erreichen. Bei Scheideldorf 2 konnte der Wassertruppführer die Zeit bei 23,75 Sekunden abschlagen. Leider wurden aber 10 Fehler für einen Fehler beim Leinen-Anlegen addiert. 

Achtung, es erfolgt der Angriffsbefehl!     "4 Sauger" - und alle sprinten los!

Beim 2. Durchgang erreichte die erste Mannschaft eine Zeit von 18,09 Sekunden, doch leider fiel der Kupplungsschlüssel bei der Übergabe vom Wassertruppführer zum Schlauchtruppmann zu boden, so das man 10 Fehler bekam. Die zweite Gruppe lag mit 23,88 Sekunden nicht unweit vom 1. Durchgang, doch laut Ansicht des Hauptbewerters stand der Schlauchtruppmann beim letzten Kupplungsvorgang nicht korrekt über den Saugschlauch, so dass es abermals 10 Fehlerpunkte gab.

Für Scheideldorf 2 bedeutete das leider das Aus. Scheideldorf 1 behielt den 1. Quali-Rang aus dem vorigen Durchgang und hatte damit eine ausgezeichnete Ausgangsposition für den K.O.-Bewerb.

Die Auswertung ergab als ersten Gegner Gerotten 1, welche mit Platz 16 gerade noch in die K.O.-Phase rutschten. Das spannende Duell der beiden Zwettler Bewerbsgruppen konnte Scheideldorf mit einer Zeit von 20,92 Sekunden fehlerfrei für sich entscheiden. Gerotten 1 schied mit 26,82 Sekunden + 10 Fehler aus.

Mit der zweitbesten Durchgangszeit qualifizierte man sich hinter der Gruppe der FF Merkenbrechts für die nächste Runde.

 

Im 2. K.O.-Durchgang musst Scheideldorf wieder gegen eine Gruppe der FF Gerotten - Gerotten 2 antreten. 

Leider missglückte der Start ein wenig. Der Maschinist benötigte etwas zu lange beim Aufnehmen der Kupplungsschlüsseln und obwohl der Wassertruppführer noch versuchte auszuweichen, wurde der Maschinist von einer Saugerkupplung am Helm getroffen. Zum Glück war diese Kollision nicht stark und der Maschinist konnte irgendwie unter den Saugern zwischen Wassertruppmann und - führer die Position endlich verlassen. Dennoch brachte das den Ablauf etwas durcheinander. Der Wassertrupp brauchte etwas länger zum Auflegen der Saugschläuche, so dass der Schlauchtrupp schon wartete. Zum Glück hatte der Maschinist Saugkopf und Kupplungsschlüssel parat so dass trotz des Anfangs-Fauxpas am Ende eine Zeit von 18,34 Sekunden am Display stand. Man hatte sich gegen Gerotten 1 mit einer Zeit von 24,35 Sekunden durchgesetzt. 

Der Maschinist musste in Deckung gehen...     Die Trupps legen die Sauger auf

 Im nächsten Durchgang, dem Halbfinale, wartete die Bewerbsgruppe aus Albrechts, welche sich mit 20,66 Sekunden auch den Scheideldorfer Wettkämpfern mit einer Zeit von 20,32 Sekunden geschlagen geben musste.

Obwohl man sich bei einem reinen Saugerkuppel-Bewerb nicht so viel Hoffnungen gemacht hatte, stand man nun doch im Finale. Gegner im Kampf um den ersten Platz war die Wehr aus der Merkenbrechts, welche in den vorigen Runden immer die beste Durchgangszeit hatte; Scheideldorf belegte immer den 2. Platz dahinter. Eines stand aber schon jetzt fest: Der Abschnitt Allentsteig hatte somit schon die ersten beiden Plätze fix.

Die Bewerbsgruppe aus Scheideldorf konnte mit 18,33 Sekunden die Kameraden aus Merkenbrechts mit 19,78 Sekunden schlagen.

Im Finale lagen die Sauger nicht optimal     Nieder, Leinen anlegen!

Nach einem 2. und einem 5. Platz, zwei 4. Plätzen und einem 12. Platz konnte beim 6. Antreten der Thayatal-Cup endlich gewonnen werden. 

Neben BR Sigi Ganser und dem Raabser Kommandanten HBI Josef Schuhmacher gab es noch weitere zahlreiche Gratulanten, welche zusammen mit den Scheideldorfern den Triumph feierten. 

18,33 Sekunden - Sieg für Scheideldorf     Alle feierten mit

Wenn die Schank nicht mitkam, wurde auch selbst gemischt.     denn man hatte großen Durst!

Die Siegergruppen     Scheideldorf mit Ehrengäste und Bewertern